Genauso wie ich bin, ist es gut
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Sarah Fechner
Im Bereich Veranstaltungsmanagement für Kommunikation und Organisation verantwortlich arbeitete Sarah 10 Jahre in England, wo sie auch 5 Jahre lang die Hoffman-Support-Group South-West leitete.

An der University of Bristol begann sie parallel ihr Studium in „Counseling" und setzte die Ausbildung zum psychosozialen Berater in Wien fort, wo sie mit dem Master of Science im kommenden Frühjahr abschließen wird. Ihr Wunsch ist es, dann als systemische Beraterin und Hoffman-Trainerin zu arbeiten.

Sarah Fechner lebt mittlerweile mit ihrem Lebenspartner wieder in Innsbruck, da Berge und Natur zu ihren Lebenselixieren zählen.
„ Ich machte 2006 den Hoffman Prozess und wenn ich auf mein Leben davor zurückblicke, dann ist es keine Übertreibung, wenn ich behaupte, dass ich damals eine sehr andere Frau war.

Als 7-Jährige verlor ich meine Mutter durch Suizid und psychische Erkrankungen zählten in meiner Familie schon fast zur Normalität. Mein Leben war geprägt von der Angst auch psychisch zu erkranken und den einzigen Ausweg im Suizid zu finden, wie in den Generationen vor mir schon. Mir wurde bei meinem Prozess zum ersten Mal bewusst, dass ich in meinem Leben wählen kann – zwischen einer angsterfüllten Starre und dem Mut und der Lebensfreude im Jetzt zu sein. Darin entwickelte sich für mich eine Leichtigkeit und ich fühlte mich unbeschreiblich (be)frei(t)!

Früher hatte ich panische Angst vor dem Alleinsein, was mich in meinen zwischenmenschlichen Beziehungen sehr beeinflusst hat. Ich begab mich dadurch oft in Abhängigkeiten zu Menschen, die mir auf Dauer nicht gut taten. Im Prozess wurde mir schmerzlich klar, wie viel Raum das Wort "Allein" in meinem Leben eingenommen hatte. Nach dieser Reise zu mir selbst, fand ich endlich meinen inneren Frieden. Es war mir möglich, mich endlich von Menschen zu lösen, bei denen ich um jedes Bisschen Liebe kämpfen musste. Mittlerweile genieße ich es auch, mit mir allein zu sein. Mein Leben wurde bereichert, bunt und voll".
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