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Stimmen

Maria Demidjuk
Trainerin für Coaching und Enneagramm
"Der Hoffman Prozess war für mich etwas Besonderes, sehr intensiv und inspirierend.

Mein Leben davor war wie abgebremst, ich hatte das Gefühl, ich lebe nicht wirklich und suchte überall und von jedem Anerkennung. Während des Prozesses wurde mir klar, wonach ich mich sehnte, und dass ich es von außen nie bekommen würde.

Im Hoffman Prozess habe ich meine Natürlichkeit wieder gewonnen.

Ich verstand und fühlte mich plötzlich ganz, frei, ich selbst. Das war wie ein Wunder – die inneren Stimmen, Programme meiner Eltern in mir loszulassen, ohne meine Wurzeln zu verlieren. Meiner Natürlichkeit vertrauen, ohne die Liebe verdienen zu müssen. Und das Wertvollste wahrscheinlich war: nicht mehr die Liebe der anderen zu erwarten, sondern selbst zu lieben! Ja, auch mich selbst.."
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, hat der Hoffman Prozess eine absolute und positive Kehrtwende bei mir verursacht.

Ich war vor dem Prozess ein absoluter Rebell. Ich hatte permanent Konflikte mit Autoritätspersonen und habe alles in meiner Macht stehende getan, um zu protestieren. Ich fand das toll, ich war ein Freidenker, ein Hippie, ich war überzeugt, dass ich das Establishment zum Umdenken bringen würde, die Machtstrukturen brechen usw. Ich hatte das Gefühl, dass mein Verhalten mich im Leben weiterbringen würde und mich auf der Karriereleiter hoch und höher bringen würde.

Das ist mir auch tatsächlich gelungen, aber zu welchem Preis?

Frans van den Berg
Physiotherapeut, Dozent und Fachbuchautor
Mit 38 habe ich meine erste Frau und meine beiden Kinder verlassen. Ich dachte das ist nun einmal der Preis für meine Karriere. Danach hatte ich viele kurzfristige Beziehungen und Affären, was meiner Meinung nach auch dazu gehörte, ein wichtiger und richtiger Mann zu sein. Ich hatte auch gar keinen Wunsch, so sagte ich mir, nach einer langen und stabilen Verbindung. Oder war es nur Angst, mich auf einen anderen Menschen einzulassen, zu vertrauen?

Meine nächste Beziehung brachte dann ein Wende in meinem Leben. Meine Partnerin konfrontierte mich regelmäßig mit meinem gestörten und unerwachsenen Verhalten und brachte mich dazu, über mein Leben und meinen Lebensstill nachzudenken. Schließlich machte sie den Prozess und ihre positiven Veränderungen machten auch mich neugierig.

Im Prozess konnte ich mein Verhalten aus einer anderen Perspektive sehen und viele der ursprünglichen Gründe für mein Verhalten verstehen. Ich kompensierte mehr als dass ich lebte. Meine Rebellion war schlicht die Taktik, die ich mir als Kind angeeignet hatte, um meinen Vater zu provozieren, weil ich nur auf diese Weise seine Aufmerksamkeit bekam.

Und von meiner Mutter fühlte ich mich regelmäßig verraten und betrogen.

Auch das führte dazu, dass ich mich selbst als erwachsener Mann oft wie ein kleiner Junge verhielt. Meine Entscheidungen waren nicht meine freien Entscheidungen, sondern aus dem Gefühl heraus getroffen: Ich zeige es euch. Und meine Karriere sollte der Beweis sein, ich schaffe es auch ohne euch.

Nach dem Prozess habe ich mein Leben völlig umgekrempelt, habe einige „sichere" Arbeitsverhältnisse gekündigt und habe zum ersten Mal in mein Leben angefangen, das zu machen, was ich möchte, und was mir Spaß machte, nicht aus Trotz oder um etwas zu beweisen.

Ich konnte nach dem Prozess einige Sachen mit meinen beiden Eltern besprechen und klären. Kurz danach verstarb mein Vater. Diese Gespräche vor seinem Tod war für mich ein großes Geschenk. Auch mit meiner Mutter konnte ich einige Jahre später Frieden schließen.

Jetzt lebe ich in einer sehr glücklichen Beziehung im Salzkammergut. Ich habe gelernt, meine Partnerin und meine Mitmenschen zu verstehen und zu lieben und ich habe es sogar geschafft, mich selber zu lieben und mir zu verzeihen.

Ich möchte gar nicht daran denken, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich den Prozess nicht gemacht hätte. Diese tolle Erfahrung und die hoch professionelle und die sehr verständnisvolle und liebevolle Betreuung durch meinen Trainer Holger Dick haben aus mir einen anderen Mensch gemacht.

Ich kann diesen Prozess allen empfehlen, die als Menschen wachsen und reifer werden möchten, ein erfülltes Leben führen möchten. Allen zukünftigen Eltern möchte ich sagen, dass dieser Prozess ein absolutes „Muss" ist, weil es so schnell und oft unbewusst passiert, sein eigenes „kindliches Verhalten" auf seine Kinder zu übertragen und sie damit ihr Leben lang zu belasten.

Frans van den Berg, ein glücklicher Mensch

Inna Zoi
Mutter und Hausfrau
Als meine Diagnose „Krebs" lautete, bliebt die Welt stehen, zerbrach in Splitter, Gedanken und Gefühle. Alles Wichtige wurde zu Nichts. Danach kam die Angst, die absolute Verzweiflung, kein Glaube mehr, dass ich weiter leben könnte. Ich erlebte ein schneidendes Gefühl des Lebens, jeder Tag wie der Letzte, das letzte Mal atmen, mit meinen Kindern sein... Dieser Zustand dauerte ein halbes Jahr, wie eine Ewigkeit, und ich lebte weiter und weiter und es wurde klar, ich werde leben. Aber wie?

Tief in mir wusste ich, dass meine Krankheit eine Ursache hatte, die in mir steckt, in meinen Gedanken und Gefühlen, Krebs ist nur die Auswirkung. Und so fing ich an zu suchen: Psychotherapeuten, Religion. Ein Weg nach den Brotkrümeln im Wald und die wichtigste Frage blieb offen: Warum bin ich krank geworden?
Dann las ich eines Tages ein Buch des Ernährungsberaters Patrick Holford, und fand darin seine Empfehlung für Menschen, die Frieden in sich finden wollen, den Hoffman Prozess zu machen. So kam ich zum Prozess.

Das war wundersam, mich selbst zu begreifen und vom Gefühl durchtränkt zu sein, dass ich wundervoll bin, dass ich es wert bin, zu leben und selbst für mich die Verantwortung trage. Ich verstand plötzlich den Grund meiner Krankheit und wonach mein Körper schrie, weil ich ihn hören wollte, ich verstand so vieles.

Jetzt lebe ich mit einem grundlegend anderen Gefühl – ich kenne mich, und ich kenne meinen Feind und weiß, dass ich meiner dunklen Seite nicht automatisch und wie ferngesteuert folgen muss, weil ich stärker bin, und weil es sich lohnt, da zu sein. Und es gibt keine Zeit und keine Bewertung im Licht, das wir selbst ausstrahlen und annehmen können.

Ich möchte meine tiefe Dankbarkeit den Hoffman-Trainern Holger Dick und Daria Markin äußern – für ihre Geduld, ihr Sehen mit dem Herzen, ihre Tiefe und Liebe.
Als ich über Hoffman erfuhr, war ich ein Häufchen Elend. Hatte gerade eine sehr belastende Trennung erlebt, mein Leben schien zerstört zu sein. Mir war klar, dass es so nicht weiter gehen konnte. Ich hatte keine Freude mehr, weder am Essen noch am Trinken, Schlafen oder Rausgehen. Ich wusste, dass ich mich endlich einmal ehrlich anschauen, mein Gesicht meiner Geschichte zuwenden sollte, all jenen Gefühlen, die ich nur abtat, vermied und nicht zu spüren versuchte.

Was während des Prozesses geschah, ist nicht so wichtig, wichtig ist, dass er so reinigend war, wie nichts davor. Ich schleppte mein Leben lang mit mir eine Hölle, die ich selbst auch noch pflegte – ein Sammelsurium aus meinen Komplexen, Ängsten, nicht gelebten Gefühlen, meinen inneren Stimmen, die mich immer wieder zu überzeugen versuchten : „Du bist nichts wert, man liebt dich sowieso nicht, alle werden dich verraten und verlassen, das Leben ist nun mal so."

Elena Waratschenko
Physikerin, Dozentin
Mama und Papa, was für einfache und wichtige Wörter. Ich trage ihr Erbe in mir, egal wie nah oder wie weit sie von mir sind. Wie wichtig waren sie schon immer in mir, und wie fern. Wie viel musste ich überwinden, ausweinen und aufrichtig anschauen. Weil man nicht wirklich glücklich sein kann, solange die Worte Mama und Papa mit einem Schmerz im ganzen Körper hallen. Was für ein Glück und welche Erleichterung war es innerlich gestehen zu können: Mama und Papa, ich liebe euch, schon immer.

Heute weiß ich, dass ich meine Eltern liebe, aber nicht mehr so kindlich und angepasst, sondern frei und souverän, unabhängig von ihren Schwächen.

Ohne Holger und Daria und ohne ihre Achtsamkeit hätte ich es nicht geschafft. Die Kraft, die in meinem gequälten Körper und meiner Seele wach wurde, habe ich dank ihrer wahren aufrichtigen Menschenliebe entdeckt – ich scheue nicht diese pathetischen Worte. Einfach nur Liebe und Professionalität. Ich erinnere mich mit Wärme an sie, auch jetzt, 2 Jahre nach dem Prozess.

Mein Hoffman Prozess war der Anfang eines Weges. Es kamen noch schwierige Lebenssituationen, ich musste noch einiges kämpfen, aber eines blieb stabil: zu jeder Zeit wusste ich, dass ich MICH habe. Mein wahres Ich, mein weises, strahlendes und starkes Wesen. Und ich vertraute mir, und wir kamen durch.
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Tilda